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Wie kann man den eigenen PageRank auf Unterseiten vererben

Mittwoch, 26. November 2008 | Autor: hp-profi

Den eigenen (sichtbaren) PageRank kann man sich mit Hilfe der google Toolbar oder anderen kleinen Helferlein und Online-Tools jederzeit anzeigen lassen. Zur Überprüfung der PageRank Verteilung auf den Unterseiten (bis 300 Seiten auf einmal!), kann man sich ebenfalls mit einem tollen Tool aus Rußland anzeigen lassen.

Aber wie funktioniert eigentlich die Verteilung des eigenen PageRanks auf die Unterseiten und ist das überhaupt wichtig?

Wichtig ist die Verteilung des PageRank auf die Unterseiten nur dann, wenn man die Unterseiten bei google in den Suchergebnissen auch drin haben will. Manche Seiten will man ja gar nicht dort gelistet haben (z.B. Impressum, Datenschutzerklärung usw.). Diese Seiten kann man dann mit dem Meta NoIndex aus den Suchergebnissen verbannen und mit den Attribut NoFollow die PageRank-Vererbung stoppen. Das sollte man auch unbedingt tun, denn schließlich will man seinen PageRank ja nicht an Seiten vererben, die keinen Nutzen haben.

Alle anderen Seiten erhalten Ihren PageRank mit der internen Verlinkung automatisch. Hier kann man durch geschickte Verklinkung natürlich Seiten komplett ausschließen (siehe oben) oder aber die PageRank Verteilung steuern.

Beispiel:

Sie haben eine Webseite mit einem 4er PageRank.

Sie haben auf der Startseite 20 externe Links (das geht schneller als man denkt) und nur 10 interne Links. Von den Internen Links gibt wiederum jeweils 10 Links auf die dritte Ebene ihrer eigenen Seite und jeweils wieder 5 Links extern auf fremde Seiten. Auf der dritten Ebene haben sie wieder jeweils 3 externe Links.

Sie haben also auf Ihrer Webseite (111 Seiten inkl. Startseite)
110 interne Links (10x von der Startseite auf die Ebene 2 + 100x von Ebene 2 auf die Ebene 3)
und
370 externe Links (20x Startseite, 10×5 auf der Ebene 2 und 100×3 auf der Ebene 3).

Die PageRank Kraft Ihrer Seite reicht also nicht aus um alle 480 Seiten mit einen PageRank 3 zu vererben. Das wollen sie vermutlich auch gar nicht (zumindest nicht bei allen externen Links). Die eigenen Seiten sollen aber soviel PageRank wie möglich abbekommen. Es ist in diesem Fall also wichtig, externen Links so wenig PageRank wie möglich zu vererben (NoFollow). Dabei sollten sie aber beachten, dass auch Links zu Ihrer Seite mit dem NoFollow Attribut ausgestattet werden können. Wenn sie also Grundsätzlich alle externen Links mit einem NoFollow Attribut ausstatten, werden sie selbst weniger Backlinks mit PageRank erhalten. Bei Seiten, die Grundsätzlich keinen PageRank vererben (Social Bookmarks wie Mister Wong und Co), kann man aber mit gutem Gewissen eine NoFollow Attribut einbinden.

Die eigenen Seiten der dritten Ebene die einem wichtig sind, erben den PageRank von 3 nur dann, wenn sie direkt von der Startseite mit einem Link versorgt werden. Man sollte sich also Möglichkeiten bei der Erstellung der Webseite offen halten, auch direkt auf die dritte Ebene zu verlinken, wenn sich dort wichtige Informationen befinden, die bei google in der Suchmaschine gefunden werden sollen.

Damit der PageRank nicht komplett wegfliest, ist es auch wichtig, von allen Unterebene wieder Links zur Startseite und zu den Ebenen über der Unterebene anzubieten (der berühmte Home-Button). Auch diese internen Links sollten GRUNDSÄTZLICH mit einem sinnvollen title-Tag und Linktext ausgestattet sein.

Wer ein wenig mit der Verlinkung übt und Geduld hat, wird nach einigen Monaten das Prinzip verstehen und gut mit der neuen Erfahrung arbeiten können. Das Ganze ist natürlich mit einem enormen Aufwand verbunden, der sich nur dann lohnt, wenn man mit der Webseite auch konkrete Ziele verfolgt (z.B. um damit Geld zu verdienen).

Dabei sollte man allerdings auch berücksichtigen, dass die Webseite auch mit allen Maßnahmen noch für den Besucher Attraktiv bleiben muß! Sonst schreckt man die Besucher ab und erhält selbst keine Links mehr.

Eine nur auf google statt auf die Besucher optimierte Seite bringt also irgendwann auch keine Besucher mehr.

Thema: PageRank | 11 Kommentare

Über die Qualität von Links

Freitag, 14. November 2008 | Autor: hp-profi

Für SEOs ist es ein alter Hut: Nicht nur die Anzahl der Backlinks zur eigenen Homepage ist wichtig, sondern vor allem die Qualität. Die Qualität der Backlinks setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen:

1. Der PageRank. Welchen PagerRank-Wert hat der Link? Von einer PageRank 5 Seite kann man natürlich einen höheren PageRank vererben, als von einer Seite mit einem geringeren PageRank. Allerdings ist für google auch wichtig, wie lange der Link gesetzt ist (der Einfluß eines Links auf den eigenen PageRank wirkt nur so lange der Link auch gesetzt ist. Verschwindet der Link, verschwindet die Kraft). Und es ist wichtig, wieviele Links auf der Linkseite existieren. Irgendwann ist auch die beste Linkkraft verloren. Dabei geht diese Linkskraft sowohl für interne als auch für externe Links verloren. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Blog. Fast 100 Links gehen von der Startseite auf Unterseiten oder an externe Seiten (in den Beiträgen, der Linkliste, den Blogverzeichnissbuttons). Zählen Sie nach! Eine Vererbung der eigenen Linkkraft an diese vielen Seiten findet zwar statt, führt aber nur zu einem schwachen Ergebnis. Es ist also nicht nur wichtig, ob die verlinkende Seite einen PageRank hat, sondern auch, mit wievielen Links man sich diesen PageRank teilen muß.

2. Der Inhalt der verweisenden Seite. Wenn Sie einen WebShop für Brieftauben-Fußringe betreiben, ist es wichtig, von den wichtigen Homepages die sich mit Brieftauben beschäftigen verlinkt zu werden. Zumindest wenn sie bei google im Zusammenhang mit dem Suchbegriff Brieftauben gefunden werden wollen. Ein Link von einer Fan-Seite der Kölsch-Rock-Gruppe Brings, bringt da weniger. Oder eine Seo Seite wie diese.

3. Der Standort des Links. Grundsätzlich bewertet google Links im laufenden Text höher ein, als Links im Footer.

4. Der Link Text: Böser Fehler ist ein Link mit der Bezeichnung “hier“. Sie werden diesen Fehler auf vielen Webseiten finden. Besser ist da, wenn der zu verlinkte Inhalt beschrieben wird: Professionelles Webdesign.

5. Der Link Titel. Diesen title-attribut (a title=”text”) sieht man in der Regel, wenn man mit der Maus über einen Link fährt. Auch dieser Titel sollte in irgendeinem Zusammenhang mit dem Ziel stehen: Seo – Suchmaschinenoptimierung. Auch Links die von Bildern (Logos/ Bannern) kommen, sollte man einen title-attribut und vor allem einen ALT-Tag geben.

6. Link ohne NoFollow Attribut. Ein Link mit einem NoFollow Attribut ist für die Vererbung des PageRanks, bzw. als Linkkraft nichts Wert. Besucher kann man über solche Links allerdings schon erhalten.

Zusammenfassung: Suchen Sie Seiten die sich mit den Themen Ihrer eigenen Seite beschäftigen. Versuchen Sie von diesen Seiten einen Link zu erhalten. Bitten Sie darum, dass der Linktext zu Ihrer Seite passt und das der Link einen aussagekräftigen Titel erhält.

Weiviel Erfolg Sie mit Ihren Bemühungen haben, sehen sie am besten in den google tools “google analytics” und “google webmaster tools

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Problem mit 404 Fehlerseiten? Die Lösung.

Sonntag, 9. November 2008 | Autor: hp-profi

404 Fehlermeldungen, bzw. die 404 Fehlerseiten werden dem Besucher einer Webseite dann angezeigt, wenn die aufgerufene URL nicht existiert und auch sonst keine Umleitung zu einer anderen Seite vorhanden ist. Das passiert durch Tippefehler (impresum.htm statt impressum.htm) oder Fehlerhafte Links (Impressum.htm statt impressum.htm) oder weil eine URL nicht mehr existiert. Tipp: Eine umgezogene URL sollte immer durch einen permanenten redirect (301) umgeleitet werden.

Eine 404 Fehlerseite wird in der Regel vom Webserver direkt ausgegeben und weist den Webseiten Besucher lediglich auf den Fehler hin, bietet aber keine Alternativen oder Lösungvorschläge an. Aus diesem Grund kann es passieren, dass der Besucher denkt, dass gesamte Angebot sei bereits vom Netz und er orientiert sich um. Das will ein Webmaster natürlich unbedingt vermeiden. Darum gibt es die Möglichkeit eigene 404 Fehlerseiten für eine Webseite zu erstellen. Und diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden.

Eine professionelle 404 Fehlerseite sollte sich immer an dem Design der Webseite orientieren und mindestens den Link zur Startseite enthalten. Auch eine schnelle Kontaktmöglichkeit zum Webmaster kann enthalten sein. Hier kann der Webmaster eine kleine Bitte an den Besucher formulieren, dass dieser sich kurz melden möchte, wenn er nicht durch eine selbst eingetippte URL auf die Fehlerseite gekommen ist, sondern durch eine defekten Link der Webseite (böser Fehler).

Hier mal ein Link zu einer professionellen 404 Fehlerseite.

Damit die 404 Fehlerseite aber auch angezeigt wird, muß dem Wevserver dies auch mitgeteilt werden. Dies geht z.B. bei Apache Webservern durch einen kleinen Eintrag in die .htaccess Datei. Aber Achtung, hier muß unbedingt darauf geachtet werden, dass der Eintrag keinen Fehler enthält und so z.B. googles Webmaster-Tool meckert.

Richtig:
ErrorDocument  404  /404.htm

Falsch:
ErrorDocument  404  http://www.hp-profi.de/404.htm

Beide Lösungen werden vom Browser des Besuchers als Umleitung zur 404.htm erkannt, google akzeptiert aber nur Lösung 1. Die Fehlerseite muß übrigens nicht 404.htm heißen, sie können den Namen beliebig wählen. 404 als Name der 404 Fehlerseite zu verwenden bietet sich jedoch an.

Weitere Tipps zur 404 Fehlerseite:

In der Regel will man einen 404 Fehlerseite ja nicht in den Index von google oder anderen Suchmaschinen aufgenommen haben. Dazu muß folgendes MetaTag im HEAD vorhanden sein:

<meta name=”robots” content=”noindex, follow”>

Statt nur einen Link zur Startseite aufzuführen, können Sie auch Links zu anderen Bereichen Ihrer Webseite anbieten. Bei großen Webseiten auf Kategorien, bei kleinen Webseiten können Sie auch gleich die komplette Navigation auf die 404 Fehlerseite aufnehmen. Die Seite sollte aber unbedingt als 404 Fehlerseite erkennbar bleiben.

Die 404 Fehlerseite bei google Analytics oder anderen Webseitenstatistiken aufzunehmen ist allerdings wiederum ok, sie wollen ja wissen, wie häufig die Seite aufgerufen wird und was wohl der Grund dafür sein könnte.

Thema: Programmierung | Beitrag kommentieren

Social Bookmarks: favoriten.de

Freitag, 7. November 2008 | Autor: hp-profi

favoriten.de ist eher ein jüngeres Mitglied in der Social Bookmark Szene, in Deutschland aber nicht zu unterschätzen. Zur Verwaltung der eigenen Favoriten ist die Seite natürlich auch bestens geeignet, aber auch das Feedback von favoriten.de ist gut. Derzeit liefert nur Mister Wong noch mehr User-Traffic zurück.

Es lohnt sich für Webmaster also auf jeden Fall seine Seiten bei favoriten.de anzulegen und den Fav-Button (siehe rechts oben) auf die eigene Webseite einzubinden. Auch dies ist wieder w3c konform möglich und wie immer empfehle ich den Fav-Button vorher auf die eigene Seite abzuspeichern und dann wieder von dort zu laden.

Natürlich hat auch favoriten.de das NoFollow Attribut in seine Backlinks eingebaut, das ist aber ja mittlerweile bei allen Social Boormark Diensten üblich. Ein Link zu favoriten.de sollte also ebenfalls mit dem NoFollow Attribut ausgestattet werden.

Thema: Social Bookmarks | 2 Kommentare

Blogverzeichnisse

Donnerstag, 6. November 2008 | Autor: hp-profi

Wenn Sie statt einer Webseite einen Weblog erstellen, dann sollte natürlich auch dieser Weblog in den entsprechenen Linkverzeichnissen auftauchen.

Bei Blogs gibt es neben den üblichen Linkverzeichnissen aber auch noch zusätzlich reine Blogverzeichnisse.

Hier ist eine schöne Auflistung der wichtigen Blogverzeichnisse von www.ralf69er.de.

Derzeit werden folgende Blogverzeichnisse beschrieben: blogoscoop.net, topBlog.de, Bloggeramt.de, Bloggerei.de, Blogalm.de, Frischgebloggt.de und Technorati.

Thema: Blogverzeichnisse | Ein Kommentar

Statistik: Firefox vs. Internet Explorer in Deutschland 2008

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor: hp-profi

In der Gunst der Surfer steht der Internet Explorer aus dem Hause Microsoft noch immer an der Spitze. Das Monopol bröckelt jedoch. Neue Browser wie googles Chrome wollen Microsoft ans Leder und haben sowohl von dem Produkt, als auch von der Marktposition des Unternehmens das Zeug dazu, Microsoft entscheidende Marktanteile abzunehmen.

Längst auf der Überholspur ist der Browser FireFox. Während weltweit mittlerweile 20% der Internet User FireFox benutzen (zum Vergleich, Internet Explorer 70%), sieht die Verteilung in Deutschland für FireFox noch viel besser aus. Ich habe mal verschiedene Projekte mit hohem Traffic und google Analytics Werten herangezogen. Daraus ergibt sich folgende Verteilung.

Verteilung Firefox / Internet Explorer in Deutschland:

Internet Explorer (alle Versionen): 58,43%
Firefox (alle Versionen) 36,74%
Rest ca. 4,8%

Ausgewertet wurden ca. 100.000 Besucher im Zeitraum August 2008 bis Oktober 2008. Dabei handelt es sich um völlig unterschiedliche Projekte und damit auch völlig unterschiedliche Besucherstrukturen.

Herangezogen wurde die Daten folgender Webseiten:

www.chatiquette.de (Information)
www.wandartisten.de (Webshop)
www.wildefreunde.de (Business-Seite)
www.hierbleibich.de (Webblog Community)
www.hp-profi.de (Infoseite für Webmaster)

Update: Die neue Datenmessung im Dezember 2008 gingen weiter zugunsten Firefox nach oben.

Thema: Allgemeines | 3 Kommentare

Firefox AddOn für Webmaster: HMTL Validator

Dienstag, 4. November 2008 | Autor: hp-profi

Für Webmaster die die Qualität nicht nur Ihrer eigene Webseite checken wollen, bietet sich folgendes Tool an: Der HMTL Validator (basierend auf Tidy).

Mit diesem AddON erhält der Webmaster rechts unten in der Statusleiste des Browsers eine HTML-Check Anzeige mit der Information, wieviele html Fehler es nach w3c Standard es auf der gerade besuchten Seite gibt.

Die Meisten wird überraschen, wie wenig Seiten im Netz w3c conform sind. Allerdings wirken sich die allermeisten Fehler nicht auf die Darstellung der Webseite in jeden Browser aus. Wer trotzdem eine 100% Seite abliefern will, wird von dem PlugIn gleich gewarnt, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat. Natürlich kann man seine Webseite auch mit anderen Tools überprüfen. Mit dem AddON geschieht dies aber eben automatisch für alle Webseiten die man besucht.

Auch ist das ganz praktisch, wenn man zum Beispiel Eintragungen / Änderungen online (zB. in Wordpress) macht. Auch hier werden die eigenen oder auch fremden Fehler gleich angezeit. Wenn z.B. ein Blogger deines Blogs einen Blog-Eintrag mit HTML Code macht, dies aber verhuddelt, kann der Blogmaster eingreifen und die Fehler manuell korrigieren.

Thema: w3c | Beitrag kommentieren

Firefox AddOn für Webmaster: SearchStatus

Dienstag, 4. November 2008 | Autor: hp-profi

Für den FireFox Browser gibt es jede Menge AddOns (nicht zu verwechseln mit den meist automatisch installierten PlugIns). Webmaster mit SEO Ambitionen kommen um dieses AddOns nicht herum:

SearchStatus. Dieses kleine unaufällige AddOn zeigt rechts unten in der Status Bar 3-4 kleine Symbole oder Text-Informationen an (die sich beliebig ein- und ausschalten lassen).

Wenn man auf die Google Toolbar verzichten will, kann man sich mit diesem Tool den google PageRank einer Seite anzeigen lassen (als Grafik oder Text).

Wenn man auf das Alexa.com AddOn verzichten will, kann man sich den AlexaRank anzeigen lassen.

Das wichtigste Symbol des SearchStatus AddON ist jedoch ein kleines @ Zeichen. Hinter dem @ Zeichen verbirgt sich die Einstellmöglichkeit für das AddOn. Hier kann man zum Beispiel bestimmen, dass Grundsätzlich alle NoFollow Links auf der Webseite beim surfen gleich angezeigt werden. Für SEOs ein absolutes MUSS. Oder man kann sich per Mausklick die MetaTags, die Robot.txt oder einen Link Report anzeigen lassen. Oder man gibt ein Suchwort ein, und läßt sich dieses Suchwort auf der Webseite markieren. Weitere Möglichkeiten sind die Whois- oder die web.archive.org Abfrage.

Ein wirklich sehr wichtiges AddON für Webmaster.

Thema: Erfolgskontrolle, SEO-Tools | 7 Kommentare